Web Sites der Projekte in Math&Industry:
Strukturierung der lokalen Portalkomponenten
(Version vom 2003-12-12,
Letzte Aktualisierung 2007-07-20)
1. Anliegen des Projekts
Das Vorhaben Math&Industry
will die umfassende Bereitstellung von Informationen im Web über Projekte, die
konkrete Anwendungen der Mathematik in Industrie und Dienstleistungen zum Inhalt
haben, fördern und einen attraktiven Webzugang zu diesen bieten.
Insbesondere Ingenieuren, Managern, Mathematikern und Technikern aus
Industrie und Dienstleistungen sollen der Einsatz, der praktische Nutzen und das
Potenzial der Mathematik zur Lösung praktischer Probleme, präsentiert werden.
Das Vorhaben ist aus verschiedenen Gründen schwierig und macht die
Entwicklung neuer Konzepte und Methoden erforderlich. Schwierigkeiten
resultieren unter anderem aus folgenden Aspekten:
- Breites Themenspektrum der Anwendungen und der verwendeten Mathematik
Mathematische Methoden und Verfahren werden in allen Industriezweigen und
Dienstleistungsbranchen genutzt, um neue Produkte zu entwickeln und
Herstellungsprozesse und Dienstleistungen effizienter zu machen (der Slogan
"Mathematik wird zunehmend auch real zur Schlüsseltechnologie des 21.
Jahrhunderts" wird zunehmend realer).
Die in den Anwendungen verwendeten
mathematischen Modelle, Methoden und Verfahren sind thematisch sehr breit
gefächert und umfassen alle mathematischen Gebiete.
- Überlagerung von Anwendungs- und mathematisch-methodischen Aspekten
Die Überlagerungen von Anwendungs- und mathematisch-methodischen Aspekten in
Anwendungsprojekte gehen auf konkrete Fragestellungen aus der Industrie oder
dem Dienstleistungsbereich zurück. Diese Fragestellungen werden mit
wissenschaftlichen Methoden analysiert und behandelt.
Die wissenschaftlichen Methoden umfassen die Analyse und
wissenschaftlich-mathematische Modellierung (hier überlagern sich
sach-wissenschaftliche und mathematische Aspekte), die Lösung des
mathematischen Modells und die Interpretation und Anwendung der mathematischen
Resultate. Anwendungsapekte überlagern sich also mit sach-wissenschaftlichen
und mathematisch-methodischen Aspekten.
Die Web Präsentation soll aber sowohl die Anwendung, die
sach-wissenschaftliche Aspekte als auch die
verwendeten mathematischen Methoden und Verfahren zur Lösung der
mathematischen Modelle umfassen. Das ist eine der Herausforderungen für die
Darstellung und Aufbereitung der Informationen in Math&Industry.
- Fehlen von systematischen und umfassenden Webpräsentationen für Projekte
Bis heute führen Webpräsentationen zu mathematischen Anwendungsprojekten eher
ein Schattendasein, insbesondere die Anwendungsaspekte und die Modellierung
des Problems kommen in der Darstellung häufig zu kurz. Ob überhaupt und falls
ja, welche Informationen im Web über ein Projekt angeboten wird, liegt im
Ermessen des jeweiligen Projekts.
- Fehlen von Standards für die Aufbereitung und Erschließung von
Projektinformationen
Da es kaum eine Koordinierung für die Web Präsentation
mathematischer Anwendungsaspekte gibt, ist das Fehlen übergreifender Standards
für die Aufbereitung und Erschließung der Projektinformationen logische
Konsequenz. Standards sollen nicht nur zu einer umfassenden und besseren
Webpräsentation der Projekte führen, sie sind auch eine wichtige
Voraussetzung, für die Suche nach und den Zugang zu den Informationen.
- Keine Archivierung relevanter Projektinformationen
Viele Projektinformationen sind sowohl für Anwender, Fachwissenschaftler als auch
Mathematiker über das Projekt hinaus wichtig und wertvoll. Die Web-Sites
werden nach Ende der Projekte i.a. jedoch nicht gepflegt, viele werden im Lauf
der Zeit vom Netz genommen.
Das Konzept von Math&Industry soll dazu beitragen, die
Webpräsentation der Anwendungsprojekte entscheidend zu verbessern. Das Konzept
von Math&Industry muss der Heterogenität in den Inhalten und der dezentralen
Organisation Rechnung tragen. Deshalb ist Math&Industry als verteiltes
Informations- und Kommunikationssystem konzipiert. Das bedeutet:
- dezentrale Aufbereitung und lokale Bereitstellung der Web-Informationen
der Projekte, Eigenverantwortlichkeit der Projekte für die Webpräsentation
ihres Projekts
- Aufbau eines Portals Math&Industry, das einen zentralen, effizienten
und nutzerfreundlichen Zugang zu den dezentral verteilten Informationen der
Projekte liefern soll
Die Webpräsentationen der Projekte und das Portal (der "Eingang" ) zu den
Informationen, die in Math&Industry bereitgestellt werden, stehen in einer
engen Wechselwirkung:
- Quantität und Qualität der Web-Präsentationen der Projekte
Die lokalen Information sind die Grundlage für das Portal und beeinflussen dessen Qualität
und stecken den Rahmen für die Funktionalitäten ab. Deshalb sollen die
Strukturierung und die elektronische Aufbereitung der Projektinformationen
standardisiert und mit der Strukturierung des Portals kompatibel sein.
- Suche und Zugang zu den Informationen
Das Portal soll dazu beitragen, die Projekte stärker im Web "sichtbar"
zu machen. Es soll dem Nutzer eine effiziente Suche nach und einen schnellen
Zugang zu den Projektinformationen bieten.
2. Inhalte der Webpräsentation von Projekten
Mit dem vorliegenden Entwurf wird ein erstes allgemeines Modell
für die systematische Bereitstellung von Informationen der Projekte in
Math&Industry entwickelt, unabhängig vom spezifischen Anwendungsgebiet.
Die folgende Liste soll möglichst umfassend die Inhalte beschreiben,
die für ein Projekt relevant sind:
- Projektdaten
- Titel des Projekts (Titel, Kurztitel)
- die beteiligten Personen und Institutionen
- Rolle der verantwortlichen Personen und Institutionen, z.B.:
Projektleiter,Projektmitarbeiter, Ansprechpartner,
- strukturierte Informationen über Personen und Institutionen wie Name,
Vorname, Akronyme, Adresse, Links auf persönliche Homepages
...
- weitere Partner (auch hier weitergehende Strukturierung sinnvoll)
- Projektzeitraum (Beginn, Ende)
- Projektphasen, Meilensteine
- weitergehende Strukturierung, z.B. Teilprojekte
- Förderung (Förderkennzeichen, Bestandteil welches Förderprogramms,
Fördermittelgeber)
- Kurzbeschreibung des Projekts
- aus Anwendersicht (Problem, Ziel)
- aus mathematisch-methodischer Sicht (Lösungsansatz, benutzte Methoden
und Verfahren)
- Darstellung des Sachproblems (thematische Beschreibung)
- Ausführliche Beschreibung des Problems
- Schlagwörter aus Anwendersicht
- Klassifizierung aus Anwendersicht: Anwendungsgebiet, Anwendungsaufgabe,
Ziel; Rahmenbedingungen
- Strukturiertes Glossar für das Anwendervokabular, (also
Anwendervokabular, das in "Kontext" gesetzt wird, d.h. Begriffe werden in
den Relationen eines Thesaurus gesetzt)
- Ansatz und Modellierung
- aus Anwendersicht
- Ziel der Modellierung
- Randbedingungen (etwa technischer, ökonomischer oder rechtlicher
Art)
- aus wissenschaftlicher Sicht
- aus wissenschaftlicher/technischer Sicht (bspw. aus physikalischer,
chemischer, biologischer Sicht)
- Sach-wissenschaftlich/technische Modellierung: Ansatz
- Grenzen und Gültigkeitsbereiche der verwendeten
wissenschaftlichen/technischen Modellierung
- Schlagwörter aus sach-wissenschaftlich/technischer Sicht
- Klassifizierung aus sach-wissenschaftlich/technischer Sicht
- Strukturiertes Glossar für ein wissenschaftliches/technisches
Vokabular
- mathematisches Modell
- Inhalt des mathematischen Modells
- Mathematisches Modell und Interpretation
- Schlagwörter für die mathematische Modellierung
- Klassifizierung des mathematischen Modells
- Strukturiertes Glossar für das mathematische Modell
- Mathematische Behandlung:
- Lösungsmethoden und -verfahren
- Ergebnisse der mathematischen Behandlung und Interpretation
- Schlagwörter aus mathematischer Sicht
- Klassifizierung aus mathematischer Sicht
- Strukturiertes Glossar für das mathematische Vokabular
- Anwendungen
- Reale Anwendungen in Industrie und Dienstleistungen, Vergleich der
Ergebnisse mit den Projektaufgaben
- Anwendungen in der Mathematik
- Projektstand
- Forschungsberichte
- Vorträge
- Veranstaltungen (Projekttreffen, Workshops)
- Anwendungen, Potenzial und Vorteile der eingesetzten mathematischen
Verfahren
- praktischer Nutzen der eingesetzten mathematischen Methoden und
Verfahren
- potenzielle Anwendungen
- Tragweite und Grenzen der eingesetzten mathematischen Methoden und
Verfahren
- Produkte
- Produkte und ihre Verfügbarkeit: Software, Patente, Verfahren, ...
- Veröffentlichungen; (kommentierte) Publikationsliste mit Hinweisen auf
einführende und weiterführende Literatur
- Weiteres
- Vergleiche und Verweise (z.B. auf Vorgängerprojekte, parallele Projekte)
- Visualisierungen, Demos, ....
- Vermarktung (z. B. Ausgründungen, kommerziell verfügbare Produkte)
- Presseecho
3. Strukturierung der Inhalte, Orientierungshilfen
Eine einheitliche Strukturierung der Web Präsentationen der
Projekte ist von Vorteil für den Nutzer: Er kann sich darauf einstellen,
welche Inhalte er erwarten kann und wo die Information zu finden sind.
Bei grösseren Web Sites wird für den Nutzer eine einfache und
schnelle Orientierung immer wichtiger: Wo befinde ich mich, welche weiteren
Informationen kann ich auf der Web Site finden, wie kann ich einfach und schnell
zu den anderen Informationsangeboten der Web Site gelangen?
Math&Industry kann auf zwei Konzepte zurückgreifen, um
einen nutzerfreundlichen Zugang zu den Projektinformationen unterstützen
- Math-Net Seite
Die Math-Net Initiative hat für Web Server der
Fachbereiche das Konzept der Math-Net Seite für Institutionen entwickelt.
Math-Net Seiten für Institutionen sollen den Nutzer bei der Navigation und der
Informationssuche auf den Servern mathematischer Institutionen unterstützen.
Math-Net Seiten sind - in Inhalt, Struktur und Layout einheitliche - Homepages
für die Web Seiten der Institutionen, also standardisierte Portale zu der
lokalen Information. Math-Net Seiten sollen die bisherigen Homepages der
Institutionen nicht ersetzen, sondern sind zuätzliche "secondary" Homepages
der Web Sites der Institutionen. Die Gestaltungsfreiheit der Fachbereiche wird
von der Math-Net Seite nicht eingeschränkt.
Die Erfahrungen bei der Entwicklung der Math-Net Seite für Institutionen zeigen:
Math-Net Seiten müssen übersichtlich und klar strukturiert sein,
um von den Nutzern akzeptiert zu werden.
Math-Net Seiten sollten auf einen Blick erfassbar sein (und kein
zusätzliches Scrollen erforderlich machen), die Inhalte sollte in einer
relativ flachen hierarchischen Struktur erfolgen.
Aus den Math-Net Erfahrungen empfiehlt sich die Math-Net Seiten in zwei Ebenen zu
strukturieren.
Die Anzahl der Gruppen in der ersten Ebene sollte nicht größer als 6 sein.
Jede der Gruppen kann in bis zu 8 Punkte untergliedert werden.
- Navigationsleisten
Viele Web Sites bieten Navigationsleisten an, um die
Orientierung und die Navigation zu unterstützen. Die Navigationsleisten bilden
u.a. die Strukturierung der Web Site ab.
Die in den Navigationsleisten aufgelisteten Punkte sind i.a. zu den entsprechenden
Webseiten gelinkt. Dadurch ist ein Übergang zu den so ausgezeichneten Web
Seiten möglich, insbesondere wird die "Rückwärts"-Navigation unterstützt.
Zudem wird die Navigationsleiste für den Nutzer zumeist als Orientierungshilfe
genutzt, indem die aktuelle Position auf der Web Site hervorgehoben wird.
Navigationsleisten können in unterschiedlicher Form realisiert werden,
z.B. als Spalte / Zeile einer Tabelle. Auch eine Realisierung von Navigationsleisten
durch Frames ist denkbar, ist aber mit einigen technischen Nachteilen verbunden.
- Verwendung von Math-Net Seite und Navigationsleisten innerhalb der Web Site von Projekten
Beide Techniken sollen in Math&Industry verwendet werden:
- standardisierte lokale Portalseiten für die Web Sites der Projekte,
- einheitliche Navigationsleisten auf den Web Seiten der Projekte.
Bei der Diskussion der Navigationsleisten soll neben der lokalen
Navigation auch eine Navigation über alle Projekte des BMBF-Förderprogramms
möglich sein: Die einzelnen Projekte sollen also in ein projektübergreifendes
zentrales Portal eingebunden werden.
Die Steuerleiste in Math&Industry wird also - neben der lokalen
Navigation über das Projekt - auch einen schnellen Übergang zum zentralen
Portal ermöglichen. Hier lässt sich also auch eine Navigation nach verschiedenen
Kriterien und die Querschnittssuche über alle Projekte in Math&Industry
einbinden.
Es werden also zwei Navigationsleisten, eine für den lokalen Teil und eine für den
zentralen Teil eingeführt.
Die im letzten Abschnitt entwickelten Vorstellungen über mögliche
Inhalte der Web Sites von Projekten stellen auch eine mögliche
Strukturierung der Informationen von Projekten dar. Um daraus einen Vorschlag
für eine Navigationsleiste bzw. eine Math&Industry Seite der Projektpräsentationen zu
entwickeln, sollten die im vorhergehenden Abschnitt aufgelisteten Inhalte
allerdings anders gruppiert werden. 10 Punkte auf der Top-Ebene sind zu viel.
4. Math&Industry Seite
Die Math&Industry Seite ist ein Portal für die Web Sites der Projekte. Es soll
die wichtigsten Informationen eines Projekts auf einen Blick sichtbar machen.
Vorgeschlagen wird eine zweistufige Strukturierung.
Die Top Ebene soll maximal 6 Punkte umfassen, die in Anlehnung an die Math-Net
Seite für Institutionen (siehe
http://www.math-net.org/Math-Net_Page_Help.html)
im folgenden als Gruppen bezeichnet werden.
Vorschlag für die Gruppen der Portalseite
- Projektübersicht: soll das Projekt vorstellen und einen
Überblick über das Projekt geben; wendet sich an das allgemeine Publikum
- Anwendungen/Produkte: beschreibt konkrete Anwendungen der
entwickelten Methoden und Verfahren und stellt konkreten Nutzen sowie weitere
potentielle Einsatzmöglichkeiten vor; wendet sich an das allgemeine Publikum
- Beteiligte: benennt die am Projekt beteiligten Personen
und Institutionen
- Problem der Praxis: stellt das Praxis-Problem im Detail vor
diese Gruppe soll insbesondere potentielle Anwender ansprechen,
- Ansatz/Modellierung: stellt die wissenschaftliche Modellierung des Problems
bis einschliesslich der mathematischen Modelle vor
- Mathematische Behandlung: stellt die Behandlung der mathematischen Modelle,
(Methoden, Verfahren und Ergebnisse) vor; wendet sich vor allem an Mathematiker und
mathematisch interessierte Anwender
5. Strukturierung der Gruppen der Math&Industry Seite
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Projektübersicht
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Das Problem der Praxis |
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Über das Projekt |
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Beschreibung des Praxisproblems |
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Highlights |
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Publikationen, die sich an Anwender richten |
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Events |
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Verwandte Fragestellungen |
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Presseecho |
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Das Projekt in der Öffentlichkeit |
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Glossare |
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Anwendungen und Produkte |
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Modellbildung und Modelle |
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Einsatz der Projektergebnisse in der Praxis |
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Modellierung: Vom Anwendungsproblem zum mathematischen Modell |
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Produkte: Patente |
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Mathematische Modelle |
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Produkte: Software |
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Ähnliche Modelle |
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Praktischer Nutzen |
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Weiterentwicklungen, weitere Einsatzmöglichkeiten |
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Ähnliche Produkte |
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Beteiligte |
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Mathematische
Behandlung |
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Mitarbeiter |
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Mathematische Methoden und Verfahren |
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Firmen / Wissenschaftliche Institutionen |
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Mathematische Publikationen |
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Software / Simulationen |
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Ähnliche mathematische Probleme |
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Formale Daten über das Projekt sind wichtig.
Die Math&Industry Seite enthält zusätzlich zu den Gruppen und Untergruppen folgende Angaben
- den Projekttitel
- den Projektverantwortlichen
- den Förderzeitraum
- das Förderprogramm und ggf. Förderschwerpunkte
- den Fördermittelgeber
- den Zuwendungsempfänger
Glossare sind ein wichtiges Hilfsintrument in der
wissenschaftlichen Literatur. In Math&Industry wird angestrebt, dass die
Glossare für das Projekt die zentralen Arbeitsfelder, Begriffe und Methoden aus dem Anwendungsbereich und der wissenschaftlichen Behandlung (Modellbildung und mathematische Behandlung) umfassen.
Das Konzept der Glossare in Math&Industry sieht vor
- die für das Projekt zentralen Begriffe aufzulisten und zu definieren
- die Begriffe dem Anwenderbereich oder dem entsprechenden wissenschaftlichen Umfeld (einer
Wissenschaft) zuzuordnen
- die Beziehungen zwischen den Begriffen zu qualifizieren. Um die Beziehungen zwischen
den Begriffen eines Glossars zu charakterisieren stehen die verschiedene Relationen
zur Verfügung.
Die Relationen sind ein Mittel, den Zusammenhang zwischen Projekten anhand der zentralen
Begriffe eines Projekts automatisch auszuwerten und darzustellen.
Da die Zuordnung der Glossare zu den Gruppen nicht
umproblematisch ist, sind die Glossare der Gruppe "Projektübersicht" zugeordnet.
In der folgenden Tabelle 1 sind die Namen und die Inhalte
der Gruppen und Untergruppen der Math&Industry Seite spezifiziert.
Bestimmte Projektinformationen
können durchaus in verschiedenen Gruppen und Untergruppen auftreten.
Beispielsweise ist Software ein Unterpunkt der Gruppe "Mathematischen
Behandlung", wird i.a. aber auch bei Produkten:Software auftreten.
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Gruppe |
Untergruppe |
Inhalt |
Beispiele |
| Projektübersicht |
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In dieser Gruppe sind Informationen zusammengefasst zu:
- Kurzdarstellungen des zu lösenden Problems und die Lösungsmethodik
- Publikationen über das Projekt, die sich an an breites Publikum richten
''Projektübersicht'' kann auf weitere Informationen verweisen,
die in keiner der Untergruppen enthalten sind. |
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Über das Projekt |
Kurzdarstellung des Projekts (das Praxisproblem, Ziele und Lösungsmethoden) aus
Anwendersicht, die auch Informationen über den Verlauf des Projektes
und die Sponsoren enthalten können |
Kurzdarstellung (Abstrakt) des Projekts |
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Highlights |
stellt wesentliche Ergebnisse und reale Anwendungen des Projekts vor
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- was wurde in dem Projekt erreicht?,
- wo werden die Ergebnisse des Projekts genutzt?
- ...
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Events |
Veranstaltungen zum Projekt |
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Presseecho |
Publikationen über das Projekt, die sich an ein breites Publikum wenden,
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Das Projekt in der Öffentlichkeit |
weitere Formen der Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Berichte in Funk
und Fernsehen
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- Reportagen
- Diskussionsrunden
- Filme
- ...
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Glossare |
zentrale Arbeitsfelder, Begriffe und Methoden aus dem
Anwendungsbereich des Projekts, der Modellierung und der mathematischen Behandlung,
die Begriffe sind dem Problembereich oder einer Wissenschaft zuzuordnen |
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| Anwendungen und Produkte |
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In dieser Gruppe sind Informationen zusammengefasst zu:
- Anwendungen von Projektergebnissen in Industrie und Dienstleistungen
- eine Darstellung der im Projekt entwickelten Produkte (z.B. Software, Patente)
- der praktische Nutzen der Projektergebnisse
- ein Ausblick auf Weiterentwicklungen und ähnliche Produkte
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Einsatz der Projektergebnisse in der Praxis |
Anwendung von Projektergebnissen in der Praxis |
- Neue/verbesserte Produktionsverfahren
- Neue/verbesserte Werkstoffe
- Neue/verbesserte Dienstleistungen
- ...
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Produkte: Patente |
Beschreibung der Patente, die im Projekt entwickelt worden sind |
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Produkte: Software |
Beschreibung der Software, die im Projekt entwickelt worden ist |
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Visualisierungen und Demonstrationen |
Veranschaulichungen von Projektergebnissen, im Netz verfügbare Demos, ... |
- Visualisierungen,
- Demonstrationen,
- Videosequenzen,
- Modelle
- ...
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Praktischer Nutzen |
ökonomischer Nutzen, der durch den Einsatz von Projektergebnissen erzielt worden ist
Erschließung neuer Märkte durch innovative Produkte und Dienstleistungen |
- neue Märkte durch neue Produkte, Dienstleistungen und Werkstoffe
- eingesparte Resourcen
- Produktivitätszuwachs
- ökologischere Verfahren
- ...
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Weiterentwicklungen, weitere Einsatzmöglichkeiten |
potenzielle Weiterentwicklungen und Einsatzgebiete |
- andere Einsatzgebiete
- mögliche Nachfolgeprojekte
- ...
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Ähnliche Produkte |
Verweise auf verwandte Anwendungen und Produkte |
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| Beteiligte |
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In dieser Gruppe sind Informationen zusammengefasst zu:
- Informationen über die am Projekt beteiligten Personen
- Informationen über die am Projekt beteiligten Institutionen
- Informationen über Kooperationspartner
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Mitarbeiter |
Hier sind die Informationen zu den Projektverantwortlichen und weiteren Mitarbeitern
zusammengefasst. |
- Name
- Vorname
- Titel
- Rolle im Projekt
- Institution
- Anschrift
- perönliche Homepage
- e-mail
- Telefon
- Fax
- ...
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Firmen/ wissenschaftliche Institutionen |
Hier sind die Informationen zu den wissenschaftlichen Institutionen und Firmen
zusammengefasst. |
- Name der Firma/Institution
- Anschrift
- Homepage der Firma/Institution
- Tätigkeitsfelder/Expertise
- Kontaktadresse(n)
- Besucherinformationen
- ...
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| Das Problem der Praxis |
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In dieser Gruppe Informationen sind Informationen zusammengefasst zu:
- über das Problem
- die Bedingungen unter denen das Problem zu lösen ist
- Projekten mit ähnlichen Aufgabenstellungen
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Beschreibung des Praxisproblems |
enthält eine ausführliche Darstellung des Problems insbesondere der
Neben- und Randbedingungen der Fragestellung. Hierzu gehören auch
ökonomische, ökologische und rechtliche Bedingungen. |
- Herkunft das Problems
- Ausgangssituation im Projekt
- Ziele des Projekts
- Rahmenbedingungen für das Projekt
- ...
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Publikationen in Fachzeitschriften, die
sicvh an Anwender richten |
Publikationen, die sich vorrangig an Anwender richten |
- Publikationen in nicht-mathematischen Fachzeitschriften
- ...
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Verwandte Fragestellungen |
Verweise auf Projekte und andere Quellen, die verwandte Problemstellungen behandeln |
- Links auf ähnliche Probleme mit und ohne Kurzbeschreibung
- ...
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| Modellbildung und Modelle |
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In dieser Gruppe sind die Modellierung und mathematischen Modelle
zusammengefasst, die als Grundlage für die mathematische
Behandlung des Problems verwendet werden. |
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Modellierung: Vom Anwendungsproblem zum mathematischen Modell
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Fachwissenschaftliche, technische und mathematische Modellierung,
Angaben zum Gültigkeitsbereich der Modelle. |
- wissenschaftlich-technische Modellierung des Problems
- Herleitung der Modellierung
- Grenzen der verwendeten Modellierung
- ...
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Mathematische Modelle |
Verwendete mathematische Modelle |
- Verwendete mathematische Modelle
- Alternative Modelle
- Idealisierungen der verwendeten mathematischen Modelle gegenüber dem realen
Problem
- ...
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Ähnliche Modelle |
Verweise auf Probleme mit ähnlich gelagerten Modellen |
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| Mathematische Behandlung |
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In dieser Gruppe sind die eingesetzten mathematischen Methoden und Verfahren
zusammengefasst. |
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Mathematische Methoden und Verfahren |
Darstellung der verwendeten bzw. im Projekt entwickelten Methoden |
- Lösungsansätze
- Verwendete Lösungsmethoden und verfahren
- Alternative Lösungsmethoden und -verfahren
- Diskussion der Ergebnisse
- ...
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Mathematische Publikationen |
Kommentiertes Publikationsverzeichnis |
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Software / Simulationen |
Hier werden die im Projekt entwickelten Software Tools, u.a. zur
numerischen
Lösung des Problems und zur Visualisierung beschrieben. |
- Linkliste der entwickelten Software Tools mit Kurzbeschreibungen
- Dokumentationen
- Simulationssoftware
- ...
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Ähnliche mathematische Methoden |
Verweise auf ähnlich gelagerte mathematische Aufgabenstellungen, Methoden und
Verfahren |
- Linkliste mit Kurzbeschreibungen
- ...
|
Eine maschinen-verstehbare RDF/XML Version dieses Schemas ist auf dem Server des
"Instituts für wissenschaftliche Information Osnabrück" (IWI) unter dem Titel Math&Industry
Descriptors zu finden.
Die Struktur der eben definierten Projektpräsentatione wird für die
Orientierung und Navigation innerhalb der Website des Projekts verwendet.
Zudem wird eine Navigationszeile eingeführt, die zu den Diensten der zentralen Portalkomponente
führt und eine Querschnittssuche über alle Projekte von Math&Industry und die Navigation
entlang verschiedener Kriterien beinhaltet.
7. Erschließung der Informationen: Metadaten
Die automatische Verarbeitung von Informationen ist eines der
Schlüsselprobleme der elektronischen Information und Kommunikation. Um
Informationen maschinell interpretieren zu können, müssen die Informationen
maschinen-verstehbar gemacht werden. Das kann durch eine zusätzliche automatische
Erschließung erfolgen.
Speziell für die Erschließung von Informationen im Web wurden
in den letzten Jahren neue Konzepte und Techniken entwickelt: Charakteristische
Daten werden als Metadaten für ein elektronisches Dokument hervorgehoben. Mit
dem Resource Description Framework (RDF) lassen sich auch komplexe Zusammenhänge
und Sachverhalte zwischen Daten modellieren und in XML-kodierter Form
darstellen.
Die Auswertung der Informationen erlaubt das Generieren
unterschiedlicher Sichten auf die Projekte und die qualifizierte Suche nach augewählten Kriterien.
Deshalb sollen im Rahmen möglichst viele Informationen auf den Projektpräsentation
durch Metadaten erschlossen werden.
Für die Erschließung verschiedener Dokumenttypen (etwa
Preprints oder Personendaten) stehen bereits Metadatenschemas und
Erstellungswerkzeuge zur Verfügung, für andere Dokumenttypen (etwa die
strukturierten Wörterbücher) sind im Rahmen des Projekts Schemas und Werkzeuge
entwickelt worden.
Metadaten können auf verschiedene Weise generiert werden:
- manuell (Eingabe erfolgt durch die Projektmitarbeiter, kann z.T. an die Erstellung der
Webseiten der Projektseite gekoppelt werden)
- automatisch (die Strukturinformationen aus der Projektpräsentation stellen wichtige
Metadateninformationen dar).
8. Erstellungswerkzeuge
Die Erstellung der Projektpräsentationen (Metadaten und html-Seiten) ist komplex und macht ein Werkzeug erforderlich, das dem Nutzer ein einfaches und korrektes Erzeugen der Websites
erlaubt.
Zur Lösung dieser Aufgaben steht das Werkzeug "WebSiteMaker für Projekte" zur Verfügung:
http://www.math-net.org/create_website
Ganz allgemein ermöglicht der WebSiteMaker das Erzeugen und Ändern
der Web Präsentationen der Projekte. Der WebSiteMaker ist
formulargesteuert, d.h. man trägt seine Informationen
in Formulare ein. Der WebSiteMaker erstellt dann daraus eine komplette
Webpräsentation für das Projekt, also HTML Seiten sowie
zugehörige Metadaten Dateien und eine Math&Industry Seite als Portalseite.
Beim Aufruf des WebSiteMakers wird unterschieden, ob man eine neue Web
Präsentation erstellen oder eine bestehende editieren will.
Bei der Neuerstellung der Projekt Präsentation erscheint ein Formular, in dem
die formalen Projektdaten einzugeben sind. Hier ist auch ein Passwort
festzulegen, das zusammen mit dem Förderkennzeichen den Nutzer
berechtigt, bestehende Web Präsentationen zu verändern.
Nach Eingabe der Daten erhält man ein Auswahlmenü, das die Generierung einzelner Seiten
der Projektpräsentation erlaubt.
Die Eingabeseiten zum Erzeugen der Webseiten für die Gruppen und
Untergruppen sind ebenfalls wieder Formulare (etwa um Informationen zu den
beteiligten Personen und Institutionen einzugeben oder einen Begriff in das
Glossar einzutragen). Der WebSiteMaker und die Eingabewerkzeuge für die
Untergruppen sind beschrieben in
Anleitung / Help File zum
WebSiteMaker beziehungsweise in dem Abschnitt
Websiteerstellungstools
für den Math&Industry WebSiteMaker auf dem Math&Industry-Portal.
Die Eingabe der Informationen sollte im XHTML erfolgen. In Zukunft sollte
es damit möglich sein, mittels MathML auch direkt mathematische Formeln einzugeben.